Was brauchen glückliche Schweine? Ein Besuch beim Schweinebauern


Glückliche Schweinderln mit Ringelschwanz kennt man aus der Werbung. Im echten Leben findet man sie aber selten. Meistens werden sie ihnen abgetrennt. In der Fachsprache heißt das „kupieren“. Beim Schweinebauern Gstach in Rankweil dürfen die Schweine ihr Ringelschwänzchen behalten. Dem Tierwohl zuliebe.

Mario Gstach, der den Betrieb gemeinsam mit seiner Familie in dritter Generation führt, erklärt: „Schweine sind intelligente und soziale Tiere. Haben sie Stress, knabbern sie am Schwänzchen anderer in der Gruppe.“ Das kann zu schweren Infektionen führen.

Deshalb wird der Ringelschwanz häufig entfernt, bevor Jungtiere in einen Mastbetrieb kommen. So wird die Gefahr ausgeschaltet. Das heißt: Noch mehr Schweine können auf kleinem Raum gezüchtet werden.

Für die Familie Gstach kommt das nicht in Frage. Sie betreibt viel Aufwand, um seltene Ringelschwanzschweine aus Österreich für ihren Mastbetrieb zu bekommen. Diese glücklichen Schweine dürfen ihren Ringelschwanz behalten.


„Die Lebensqualität unserer Schweine ist uns ein ehrlich gemeintes Anliegen. Unsere Jungtiere sind robuste Kreuzungen und stammen zur Gänze aus Österreich.“ (Mario Gstach, Schweinebauer)


Damit es den Tieren gut geht, sie keinen Stress erleben und es nicht zum Schwanzbeißen kommt, muss der Schweinebauer optimale Bedingungen schaffen. Dazu gehören ein gutes Stallklima, genügend Platz, Auslauf im Freien und ausreichend viel Raum für die Fütterung. „Wir verzichten auf Mais und Fertigfuttermischungen. Bei uns bekommen die Ferkel gutes Getreide und hochwertige Mineralien“, erklärt Mario Gstach. Antibiotika werden nicht einfach prophylaktisch eingesetzt.

Viel Stroh für glückliche Schweine

Das viele Stroh im Stall ist wichtig gegen Langeweile. Schweine brauchen Beschäftigung, um sie vom Schwanzbeißen abzuhalten. Kurzum: Die Tiere sollen sich wohlfühlen. Dazu gehört auch, dass sie direkt am Hof geschlachtet werden. Das erspart einen stressigen, leidvollen Transport.

Die Gstachs liefern seit vielen Jahren Schweinefleisch für Schnitzerln sowie Speck und Wurst an den 25 Kilometer entfernten Walliserhof. Mittlerweile im umweltfreundlichen Erdgas-LKW. Man kennt sich persönlich und pflegt eine freundschaftliche Beziehung.


„Für uns ist es sehr wichtig, Fleisch von glücklichen Schweinen zu verarbeiten. Mit der Familie Gstach haben wir einen Partner, den wir persönlich gut kennen und dem wir vertrauen.“ (Raimund Meyer, Hausherr im Walliserhof)


Die Fahrt vom Walliserhof in Brand zum Schweinebauern Gstach in Rankweil dauert rund eine halbe Stunde. Hausherr Raimund Meyer bringt interessierte Hotelgäste persönlich dorthin. Selbstverständlich umweltschonend mit dem Tesla.

Apropos Umwelt: Beim Bauern Gstach gibt es eine Biogasanlage, um ressourcenschonend Strom zu produzieren. Die Familie denkt langfristig, auch wenn das oft viel Mühe und hohe Investitionen mit sich zieht. Auch die Speisereste vom Walliserhof werden regelmäßig dorthin gebracht. Ganz im Sinne der Nachhaltigkeitsphilosophie des Hauses.

Bestes Futter für guten Geschmack

Ein Ausflug zum Schweinemastbetrieb vermittelt ein realistisches Bild davon, wie sich moderne, nachhaltige Landwirtschaft und Tierwohl vereinen lassen. Zwischen drei und vier Monate lang haben die Schweine hier ein gutes Leben, dann erreichen sie die Schlachtreife. Dass sie bestes Futter erhalten und sich wohlfühlen, schmeckt man an den hauchzarten Schnitzerln, wie sie im Restaurant Hochsitz & Essbar im Walliserhof serviert werden. Der Speck hängt zwei bis drei Monate ab – und zergeht dann regelrecht auf der Zunge.


Sie wollen auch mal einen Abstecher zu den glücklichen Schweinen vom Schweinebauern Gstach machen? Im Hotel Walliserhof bieten wir jede Woche einen Ausflug auf den Hof in Rankweil an, um Ihnen einen persönlichen Einblick zu ermöglichen.

Erleben Sie den WALLISERHOF

Buchen Sie in einer Minute Ihr Wunschzimmer online

Press the down arrow key to interact with the calendar and select a date. Press the question mark key to get the keyboard shortcuts for changing dates.

Press the down arrow key to interact with the calendar and select a date. Press the question mark key to get the keyboard shortcuts for changing dates.